Die Ware

Aus nahezu schwarz brennendem Manganton, eine nach altem Familienrezept extra für mich gemischte Sondermasse, stelle ich hauptsächlich Knoblauch-Ingwerreiben, Knoblauch- und Zwiebeltöpfe, Mandeltöpfchen und, wenn ich Zeit dazu habe, unter anderem Gebrauchsgeschirr wie Krüge, Becher, Tassen, Schüsseln oder Vasen her.

Meist auf der Drehscheibe gedreht, oft mit Engobe dekoriert, kommt die Keramik nach ausreichender Trockenzeit in den ersten Brand: den Schrühbrand. Bei 940°C hat die Keramik nun die Konsistenz eines Blumentopfes – stabil, aber wasserdurchlässig.

Jetzt wird der Scherben glasiert, gegebenenfalls mit Glasur dekoriert und kommt dann in den zweiten Brand: den Glasurbrand. Bei 1100°C sintert der Scherben und ist jetzt wasserundurchlässig (auch ohne Glasur). Das Geschirr ist fertig, bereit, in den Verkauf zu gehen.

 

Das Gefäß oder die Reiben sind jetzt spülmaschinenfest und mikrowellengeeignet und selbstverständlich auch lebensmittelecht!

Meine Keramik ist spielerisch-fein mit Engobe und Glasur dekoriert, überwiegend in der Farbe Blau, aber es gibt auch Grün- und Brauntöne.